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Excel, Lotus Notes & SAP: Warum viele funktionierende Compliance-Setups ein verstecktes Risiko sind

Hier wird ein Digitales Netzwerk Bild gezeigt. Mehrere Symbole stehen Visuell aus der Technik heraus, Cloud-Wolken, Grafik Karten und Dokumente.

Euer System funktioniert – aber zu welchem Preis?

In vielen Unternehmen wirkt die Compliance-Landschaft auf den ersten Blick stabil. SAP ist etabliert, Excel ergänzt die Auswertung, E-Mail oder Tools wie Lotus Notes unterstützen die Kommunikation und Dokumentation. Über Jahre sind so funktionierende Strukturen entstanden. 
Und tatsächlich: Im Alltag läuft es. 

Genau darin liegt das Problem. 

Ihre Lücken im Informationssystem

Denn was oft als integriertes Setup wahrgenommen wird, ist in Wahrheit eine lose gekoppelte Systemlandschaft.
Daten werden zwischen Tools verschoben, Informationen mehrfach gepflegt, Entscheidungen entstehen außerhalb des eigentlichen Kernsystems. Es gibt nicht mehr den einen Ort, an dem alles zusammenläuft – sondern viele.

In klassischen Geschäftsprozessen ist das bereits ineffizient. Im Compliance-Umfeld wird es kritisch. Hier geht es nicht nur darum, dass etwas funktioniert, sondern dass es nachvollziehbar, vollständig und revisionssicher ist.
Sobald Informationen zwischen Systemen springen, entstehen Lücken. Und diese Lücken fallen selten im Alltag auf – sondern erst dann, wenn sie geprüft werden.

Freigaben und Abstimmungen ohne Dokumentation im System

Ein typischer Denkfehler ist die Annahme, Excel sei nur eine Ergänzung. In der Praxis wird es jedoch schnell zum führenden System, weil dort Auswertungen entstehen und Entscheidungen vorbereitet werden. Ähnlich verhält es sich mit E-Mail oder Lotus Notes: Was als Kommunikation gedacht ist, entwickelt sich zur faktischen Prozesssteuerung. Freigaben, Abstimmungen und Dokumentationen finden außerhalb des Systems statt. 

Technische Schnittstellen lösen dieses Problem nicht. Sie übertragen Daten, aber keinen Kontext. Und genau dieser Kontext ist in der Compliance entscheidend.

Was also tun? 

DOs & DON’Ts für eine sinnvolle Integration:

DO:
SAP klar als führendes System definieren. Alles, was entscheidungsrelevant ist, muss dort nachvollziehbar sein. 

DO:
Drittsoftware bewusst eingrenzen. Excel gehört in die Analyse – nicht in die Steuerung. 

DO:
KI gezielt einsetzen, um Dokumente zu klassifizieren, Inhalte zu extrahieren und direkt in die richtigen Prozesse zu überführen. 

DON’T:
Prozesse über mehrere Tools verteilen. Was nur im Zusammenspiel funktioniert, ist anfällig. 

DON’T:
Schattenprozesse tolerieren, die außerhalb des Systems entstehen. 

DON’T:
Integration mit Kontrolle verwechseln. Verbundene Systeme sind noch kein transparenter Prozess. 

Die unbequeme Wahrheit ist: Viele dieser Strukturen sind nicht geplant entstanden, sondern gewachsen. Sie funktionieren, weil sich Menschen darauf eingestellt haben – nicht, weil sie strukturell sauber sind. Doch genau diese gewachsenen Strukturen stoßen an ihre Grenzen, sobald Anforderungen steigen oder Transparenz gefordert ist. 

Die Lösung liegt deshalb nicht darin, noch mehr Tools zu integrieren. Sondern darin, klar zu definieren, wo Prozesse stattfinden, wo Daten verbindlich liegen und welches System die Wahrheit abbildet. Denn echte Integration entsteht nicht durch Schnittstellen, sondern durch Klarheit und Transparenz. 

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